Archiv

1 bis 5 von 160Aktuelle Ansicht:
Alle Einträge


1. 0001

Deutsche - sogenannten “Leistungsträgern

Die Deutschen bestehen aus den sogenannten “Leistungsträgern” wie sie sich in maßloser Selbstüberschätzung gerne bezeichnen und bezeichnen lassen, und aus denen, die spätestens am zwanzigsten eines Monats regelmäßig bei Tafel und Suppenküchen auftauchen. Jene sind die kostenlosen Arschtritt-empfänger für die Bürgerlichen. Sie , die metaphorischen Arschtritt-empfänger, sagen “danke”, wenn sie die Hosen und Röcke runterlassen müssen, in “Unterkünften” hausen, ihren Wert als Mensch von gierigen Bürgerlichen nehmen lassen.

Sie arbeiten für einen Euro, während die Kommunen 18 Euro vom Auftraggeber bekommen. Hartz IV Betroffene scheinen die Arschgeigen und das Überdruckventil für viele Bürgerliche zu sein, die die Finanzkrise nun auch an den Arsch bekommt !

Bürgerliche würden sogar Todesurteile für Alte und Hartz IV- Empfänger unterschreiben, wenn ihnen als Gegenleistung für ihre Bratzen lukrative Jobs versprochen oder die eigenen Kündigungen zurückgenommen würden.

Daher freue ich mich über jeden Bürgerlichen, der in dieser schönen Zeit der Wirtschafts- und Finanzkrise den Job verliert. Vielleicht hat er dann mal Zeit über die wahren Ursachen seines Existenzverlustes nachzudenken.

Die Deutschen sind vergleichbar mit einer Herde, die stets dem nachfolgen, der das meiste Geld, das größte Ansehen, und daher die größte Popularität besitzt. Deutsche sind chronisch gierig, geizig und urlaubsgeil.

Deutsche sind Leute, die auch heute noch einem Nationalsozialisten in die Hände spielen würden, falls Millionen von Arbeitsplätzen durch die Finanzkrise verlorengingen. Deutsche sind Leute, die ihre Bildung aus der Bildzeitung haben, eigenständiges Denken verloren haben, für die Sportmeldungen wichtiger sind, als der investigative Journalismus in Sachen Korruption, Lobbyismus und Justizunrecht.


Selbst die Wetterfrösche der Fernsehkanäle haben einen größeren Bekanntheitsgrad und Stellenwert im Ranking der Wichtigkeit von Meldungen, als die Aufklärung von Korruption, gerade im Zusammenhang der laufenden Wirtschafts- und Finanzkrise.

Deutsche sind Leute, die ungeprüft eine Bundeskanzlerin regieren lassen, von der man nicht weiß, wie intensiv ihre Beziehungen zum Unrechtsstaat „DDR“ und seinen kriminellen Stasi-Schergen wirklich war.

Die Deutschen sind Menschen, die unfähig zum analytischen Denken sind, die sich mehr einen Kopf machen, daß ihre Kinder in der Schule nicht mitkommen und daher privat einen möglichst diskreten Nachhilfepauker engagieren, damit nicht jeder weiß, wie dämlich ihre Kinder sind.

Die Deutschen sind Menschen, die jedem Adligen, jedem Blaublütigen buchstäblich vor Ehrfurcht in den Arsch kriechen – vor allem, wenn der viel Geld hat.

Die Deutschen plappern was von Dichtern und Denkern, aber in ihren Schulen weiß niemand, wer Fontane, Hölderlin oder Uland war und welche Bedeutung die Romantik für unsere Kultur hatte. Nur als Beispiel.

Die Deutschen sind Leute, die langsam aber scheinbar sicher durch die Digitalisierung verblöden. Sie lassen sich ihre Hirne in 1 und 0 strukturieren, denken in Schwarz/Weiß, und würden sich auch notfalls einen RFID-Chip unter die Haut pflanzen lassen, wenn sie dafür ihren Arbeitsplatz behalten könnten; und als Schmankerl für die Oma eine saftige Rentenerhöhung, weil die ja mithelfen muß das Reihenhäuschen abzubezahlen.

Die Deutschen sind Leute, die dämlich sind und daher nicht merken, wie ihr Gerhard ( Schröder ) , ihr Steinmeier, sein Finanzstaatssekretär Asmussen und ihr toller Joschka bis heute ihre Schleifspuren auf dem Parkett hinterließen, sie systematisch in die jetzige Finanzkrise gebracht und ihre Arbeitsplätze verhökert haben. Frau Bundeskanzlerin „Erika“ Kastner alias Merkel verehren sie, weil sie das fortführt, was die Vorgänger eingeleitet haben. Vor allem über die Zusammenlegung von Sozialhilfekarrieristen und Arbeitslosen galt lange Zeit bei den Spießbürgern als Fortschritt.

Nun arbeiten sie selbst für weniger Geld, teilweise im Hungerlohnbereich und ihre Kinder saufen sich voller Frust über die lausigen Zukunftaussichten ins Koma.

Ich freue mich über jeden von den Spießern, die nun ihre Quittung bekommen werden: Leute mit Berufsausbildung oder Studium stellen inzwischen fast 80 Prozent der Niedriglöhner. Meine Verehrung, Madame, Monsieur !

Die Deutschen wie Bürgerliche, sie wählen Merkel und Westerwichtel, weil die Steuersenkungen versprechen. Manche sind vielleicht doch etwas skeptischer in dieser Angelegenheit. Aber wählen tut man sie doch. Schließlich ist man christlich und weiß was der Pfarrer von der Kanzel spricht. Jedenfalls klingelten hell die Euronoten der “Abwrackprämie” wie eine Registrierkasse in den gierigen Augen dieser Drecksspießer !

Deutschland ist fertig. Deutschland wird es durch die Finanzkrise härter treffen, als jedes andere Land. Deutschland hat den großen Fehler, sich zu sehr vom Export abhängig gemacht zu haben. Und bis der wieder als Jobmotor anspringt…

Die Deutschen sind willige Arbeiter, aber keine Denker. Für sie macht man eine besondere Politik, in der sie weder wahrgenommen, noch wirklich vorkommen. Eine Politik der Privilegierten, keine Politik für die Bürgerlichen. Sie gehören nicht dazu ! Aber man erzählt ihnen, “sie, die Bürgerlichen seien die Leistungsträger der Gesellschaft.”
So raffiniert setzt man eine 10% – Politik durch; mit Strippenziehern und Lobbyisten der Gigareichen, die in Wahrheit die Fürsten dieses Landes sind.

Peter Christian Nowak
Redaktion: !Tacheles – Im Namen des Volkes?!
Quelle:http://suboptimales.wordpress.com/2009/07/17/deutschland/#more-1195

Details

2. 0002

Harter Kurs gegen Arbeitslose

Harter Kurs gegen Arbeitslose

Rekord-Sanktionen der Arbeitsagenturen

Häufiger als jemals zuvor haben die Arbeitsagenturen 2008 Pflichtverletzungen von Arbeitssuchenden mit Sanktionen geahndet. 741.115 Mal wurde im vergangenen Jahr die Auszahlung des Arbeitslosengeldes zumindest vorübergehend gesperrt. Dies bedeute gegenüber 2007 einen Anstieg um 16 Prozent, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit. Das strengere Vorgehen sei eine Reaktion auf einen Prüfbericht des Bundesrechnungshofs, wonach die gesetzlichen Vorgaben nicht konsequent genug angewandt worden seien, erklärte BA-Vorstand Raimund Becker.

Meldung der Arbeitssuchenden oft verspätet
Bereits 2007 war die Zahl der Sanktionen als Konsequenz auf diesen Bericht um gut 21 Prozent gestiegen. 2008 verhängten die Arbeitsagenturen wesentlich häufiger Sperrzeiten gegen Leistungsempfänger, die sich zu spät arbeitssuchend meldeten. Hierfür haben die Betroffenen nach einer Kündigung drei Tage Zeit. Kommen sie dieser Pflicht nicht nach, wird der Bezug des Arbeitslosengeldes für eine Woche ausgesetzt. Die Zahl dieser Fälle stieg im vergangenen Jahr um 22,8 Prozent auf 294.015.

Wegen anderer Meldeversäumnisse verhängten die Arbeitsagenturen 213.129 Mal Sperrzeiten. Beschäftigte, die ihre Stelle selbst ohne wichtigen Grund aufgegeben hatten, erhielten in 181.824 Fällen Sperrzeiten. 27.409 Mal wurden die Leistungen unterbrochen, weil die Arbeitssuchenden eine angebotene Arbeit ablehnten. Weitere Sperrzeiten wurden ausgesprochen, weil die Betreffenden sich nicht genug um einen neuen Job bemühten oder berufliche Eingliederungsmaßnahmen ablehnten oder abbrachen.

Je nach Art des Verstoßes gegen die im Sozialgesetzbuch III festgelegten Regeln und Pflichten der Arbeitssuchenden kann die Zahlung des Arbeitslosengeldes zwischen einer und zwölf Wochen ausgesetzt werden. Wer Sperrzeiten von 21 Wochen angesammelt hat, verliert alle Leistungsansprüche.

(www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitslos104.html; 1. April 2009)

(In nur 3,69 Prozent der Fälle wurde das ALG gesperrt aufgrund von ‚Arbeitsverweigerung’ – wobei noch keine Aussage darüber getroffen ist, welche akzeptablen oder miesen, ausbeu­te­risch bezahlten Jobs abgelehnt wurden. Man kann sich also vorstellen, für welchen Firlefanz in den restlichen 96,31 Prozent der Fälle das Arbeitslosengeld gesperrt wurde. E.S.)"

Video KLICK HIER http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video272064.html


Europawahl 2009 - Deine Entscheidung - Deine Arbeit - Deine Partei - DIE LINKE

Details

3. 0003

Schildbürgerstreich - Staatsschulden

Fast alle Staaten der Welt sind in unvorstellbarer Höhe verschuldet, teils schon Billionen Dollar. Sind alle Regierungen unfähig oder handelt es sich um einen Systemzwang? Staatsverschuldung: Der wirklich böse Schildbürgerstreich.


Um das Dilemma um die Staatsschulden zu verstehen, bearf es eines näheren Blicks in unser Geldsystem: Vermögen und Schulden wachsen aufgrund der Zinsen ständig und unaufhaltsam (laut Europäischer Zentralbank in den letzten Jahren um ca. 11,5% pro Jahr).

Um das ständige Wachstum der Vermögen (durch die Habenzinsen) zu ermöglichen, müssen die Banken ständig neue Schuldner finden (welche die Zinsen zahlen). Wenn sich nicht genügend Schuldner finden (die Kreditnachfrage zu gering ist), können die Banken die Habenzinsen nicht mehr zahlen, die Zinsen sinken gegen Null, die Geldflüsse und die Wirtschaft stagnieren...

Was kann der Staat tun, wenn Privathaushalte und Wirtschaft sparen (sich also noch mehr Vermögen bilden), aber niemand bereit ist sich zu verschulden? Er kann entweder andere dazu animieren, noch mehr Schulden zu machen (z.B. die Regeln der Kreditvergabe und des Banksystems wie Eigenkapital­rücklagen, Kontrollen etc. lockern) - oder selbst Schulden machen (Die USA haben beides getan). Wenn man das Banksystem nicht unverantwortlich destabilisieren will, ist die Staatsverschuldung also der einzige Ausweg - reiner Systemzwang und Selbstzweck.

Wenn dies stimmt, müsste das primäre Ziel sein, Schulden zu machen und ständig immer mehr Zinsen zu zahlen, anstatt sinnvolle Investitionen zu tätigen. Dies ist tatsächlich so, wenn man sich die Daten der Bundesbank ansieht: Deutschland hat bisher in Summe ca. 1,6 Billionen Zinsen gezahlt. Der Schuldenstand ist bis 2009 auf rund 1,7 Billionen Euro angewachsen
Die Staatsschulden resultieren also zu etwa 90% aus den Zinszahlungen (Im Jahr 2007 betrug der Anteil der Zinsen an den Schulden in Österreich sogar fast 97%!). Ohne Zinsen hätten wir so gut wie keine Schulden. Die Neuverschuldung entspricht im Schnitt etwa den Zinszahlungen, das heißt, dass kaum etwas von diesem Geld investiert werden konnte.

Der Staat verhält sich also eigentlich völlig unlogisch und unverantwortlich. Jeder „normale“ Schuldner ist darauf bedacht, den Kredit so schnell wie möglich zu tilgen, um möglichst wenig Zinsen zu zahlen. (Dennoch zahlt auch ein Häuselbauer nach 30 Jahren ca. das Doppelte seines Kredits zurück.) Wer seine Kredite in Summe nicht tilgt, zahlt Zinsen bis in alle Ewigkeit. Wer im Gegenteil sogar ständig neue Schulden aufnimmt, um überhaupt die Zinsen zahlen zu können, zahlt immer mehr Zinsen bis er unweigerlich in den Konkurs geht...


Das „Beste“ zum Schluss: Da der Staat keine Kredite von der Bundesbank bzw. von der Nationalbank bekommt, muss er sich auch das Geld für Bankenrettungspakete bei den Banken leihen - gegen hohe Zinsen. Dieses Geld leiht er dann den selben Banken zu günstigen Konditionen (keine Rückzahlungen bei Verlusten etc. - die genauen Vertragsbedingungen sind geheim).

Das Bankenpaket funktioniert also nach der Logik: „Wir leihen den Banken günstig Geld, das wir uns zuvor teuer bei ihnen ausgeliehen haben.“ Das wird uns BürgerInnen als gutes Geschäft verkauft. Da würden selbst die Schildbürger vor Neid erblassen!

Nachtrag
Ein weiterer Systemfehler ist, dass für die Bezahlung der Raten (Zinsen) nie genügend Geld vorhanden ist. Dazu ein kleines Beispiel (Kurzfilm „Wie funktioniert Geld?“ von Max von Bock - siehe YouTube):

http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ

„Auf einem Planeten mit 10 Lebewesen wird Geld in Form von Lederstücken eingeführt. Jeder erhält 10 Stück zu einem Zinssatz von 10%. Am Ende müssen also 110 Stücke zurückgezahlt werden, obwohl es nur 100 gibt. Woher kommt der Rest? Einer muss all seine Lederstücke verlieren, damit die anderen genug haben, um die Zinsen zu zahlen. Weil niemand am Ende ohne Geld dastehen möchte, werden sich also alle bemühen, so viel wie möglich zu verdienen. Doch so sehr sich auch alle bemühen - am Ende wird irgendwo Geld fehlen. Und woher bekommt man Geld? Eben: Durch einen Kredit.“

Kreditraten können also im Gesamtsystem (Staat, Haushalte und Unternehmen) nur getilgt werden, indem einzelne ihr Vermögen verlieren (Konkurs gehen) oder neue Schulden aufnehmen.

Unser Geld­system ist also ein Schuld­geldsystem, ein Pyramidenspiel mit einge­bautem Verfallsdatum, bei dem die Vermögen der einen auf den Schulden der anderen basieren (Paul C. Martin spricht von einem sog. Debitismus). Würden alle Schulden zurückbezahlt, würde es kein Geld mehr geben. Oder korrekt ausgedrückt: Damit die Schuldner ihre Schulden jemals vollständig tilgen könnten, müssten die Vermögenden ihre Vermögen vollständig her- bzw. ausgeben.

Richtig problematisch wird das Ganze durch den sog. Zinseszinseffekt: Die Schulden und Vermögen wachsen exponentiell, also umso rascher, je größer sie werden, bis sie faktisch explodieren. Je mehr Geld vorhanden ist, umso rascher vermehrt es sich, umso mehr wird spekuliert. Je größer die Schulden, umso mehr Zinsen müssen gezahlt werden...


Details

4. 0004

BOTSCHAFT VENEZUELAS

INDIOS BEWACHEN BOTSCHAFT VENEZUELAS IN HONDURAS



Ca. 30 Männer, Frauen und kinder des Indianerstammes der Lenca in Honduras bilden die Bewachungskette and der Botschaft Venezuelas in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa. In der Botschaft harrt nur noch ein einziger venezolanischer Diplomat aus. Er missachtet die Ausweisungsverfügung, welche das Putschregime vor über einem Monat gegen die venezolanischen Diplomaten im Lande verfügte.

Bewaffnet nur mit Anstand und mit ihrer Treue zum weggerutschten Präsidenten Manuel Zelaya verbleiben die Indios am Außengelände der diplomatischen Vertretung. Sie sitzen dort auf ländlichen Matten auf den harten Steinen des Bürgersteigs.

Unter einer Plane steht ihr Tisch mit Kochutensilien. So brauchen sie den Platz ihrer Wachsamkeit keinen Moment außer acht zu lassen, um sich ihr Essen zu beschaffen.

„Wir sind hier aus Solidarität mit dem venezolanischen Volk, denn diese Putschregierung (von Roberto Micheletti) will die Genossen (Diplomaten) rausschmeißen“, erklärt der provisorische Sprecher der Gruppe, Juan Vásquez, gegenüber AFP.

Im Innenbereich der Botschaft ist lediglich noch der Geschäftsbevollmächtigte Ariel Vargas. Das gesamte übrige Botschaftspersonal verließ die venezolanische diplomatische Vertretung in jenem Land, nachdem am 21. Juli 2009 das Putschistenregime seine Ausweisung verfügt hatte. Diese Ausweisung erfolgte als Repressalie nach den kritischen Stellungnahmen von Venezuelas Präsident Hugo Chávez gegenüber dem Staatsstreich in Honduras. Die venezolanische Regierung lässt Vargas die Stellung in der Vertretung halten und macht damit deutlich, dass sie die Putschistenregierung von Micheletti in Honduras nicht anerkennt.

„Und wir solidarisieren uns mit ihnen, weil sich nie jemand mit uns Lenca-Indianern solidarisiert hat, wie es Venezuela getan hat, und zwar über die ALBA“, so Vásquez.

Dahinter steckt beispielsweise, dass erstmals in der Geschichte der Lenca-Indianern in jener westlichen Region von Honduras (Lempira, La Paz, Santa Bárbara und Comayagua) eine qualitativ hochwertige und dennoch kostenlose medizinische Versorgung für alle Menschen zur Verfügung gestellt wurde.

„Die venezolanischen und kubanischen Ärzte aus dem Programm „Operation Wunder“ („Milagro“) haben viele Menschen geheilt. Sie schafften Schwerkranke nach Kuba und Venezuela, um sie zu behandeln“, so Vásquez.

„Eine weitere Errungenschaft ist das Programm „Ich jawohl kann das“, welches geholfen hat, dass viele Lenca-Indianer lesen und schreiben lernten“, hebt Vásquez hervor.

„Als der Hurrikan Mitch über uns hereinbrach, waren sie die ersten Helfer, die in unser Gebiet kamen und uns halfen“, erinnert sich der Aktivist an die Verwüstungen in Honduras von 1998.

Diese und andere soziale Programme finanzierte die Regierung von Venezuela für Honduras, nachdem das mittelamerikanische Land der ALBA vor einem Jahr unter der Regierung von Manuel Zelaya beigetreten war.

Die Lenca-Indianer möchten die Rückkehr ihres Präsidenten. Sie sagen von ihm, dass er sich am meisten um sie gekümmert hat. Und sie sind davon überzeugt, dass er früher oder später zurückkehren wird.

Quellen: Cubadebate – AFP – Tribuna Popular

Details

5. 05.07.2010

Kuba: Gefasst: FRANCISCO CHAVEZ ABARCA

Kuba: Gefasst: FRANCISCO CHAVEZ ABARCA

FRANCISCO CHAVEZ ABARCA, RECHTE HAND VON POSADA CARRILES

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Havanna, 2. Juli 2010, Cubadebate. (K-online vom 5. Juli 2010) – Der venezolanische Präsident Hugo Chávez Frías gab in einer Ansprache aus dem Regierungssitz Miraflores am Freitag die Ergreifung des salvadoranischen konterrevolutionären Diversanten Francisco Chávez Abarca bekannt. Er beschuldigte ihn, die rechte Hand des berüchtigten kubanischen Konterrevolutionärs Luis Posada Carriles zu sein.

Abarca ist auch Urheber einiger Sprengstoffanschläge in Kuba. Seine Ergreifung erfolgte im Rahmen eines Einsatzes des venezolanischen Geheimdienstes im Flughafen Maiquetía am vergangenen Donnerstagabend, als Abarca nach Venezuela einzureisen versuchte. Abarca wurde festgenommen und zum Sitz des Bolivarischen Geheimdienstes (SEBIN) überstellt, wo er verhört wird. Abarca, Spitzname „der Wanst“, steht auf der roten Interpol-Liste gesuchter Terroristen, weil er in den neunziger Jahren in einige Sprengstoffanschläge in Kuba verwickelt war.

Angesichts der Ergreifung dieses berüchtigten Verbrechers fragte sich der venezolanische Präsident öffentlich, welche Absicht bei dem Salvadoraner vorhanden gewesen ist, um nach Venezuela zu reisen. Er ordnete an herauszufinden, wer ihn erwartet hat:

„Was will Chávez Abarca in Venezuela? Wer erwartete ihn gerade?“ Hugo Chávez gab dann bekannt, dass der Festgenommene an Interpol ausgeliefert werden wird, damit er nach Kuba überführt wird, welches um seine Festnahme gebeten hat.

Hugo Chávez ist sich sicher: „Dieser Herr kam hierher, um mich umzubringen (...) das sagt mir mein Herz“. Und er fordert Abarca dazu auf auszusagen und zu erklären, „welchen Sonderauftrag er in Venezuela erfüllen sollte“.

Hugo Chávez sagte, dass inmitten des Voranschreitens der Revolution und in unmittelbarer Nähe der Parlamentswahlen im September es „sehr merkwürdig ist, dass ein Terrorist dieses Kalibers herkommt (...) Posada Carriles muß ganz schön nervös geworden sein, weil wir einem der Seinen die Handschellen angelegt haben“.

Chávez Abarca war in El Salvador zwei Jahre lang im Gefängnis, weil er dort Anführer einer Bande war, die sich auf Autodiebstahl in jenem Land spezialisiert hatte. Aber die Justiz verurteilte ihn dort nicht für die ebenfalls zur Anklage gebrachten anderen internationalen Verbrechen. Abarca und 21 Mitglieder seiner Bande wurden wegen Autodiebstahl und Betrug zu Haftstrafen verurteilt. Die Behörden stellten damals klar, dass es sich da um „eine der Hauptstrukturen des organisierten Verbrechens beim internationalen und mittelamerikanischen Autodiebstahl“ handelte.

Am 28. Oktober 2007 sprach ein nachsichtiger Richter Chávez Abarca von seinen kriminellen Handlungen frei. Er mußte sich in El Salvador nie für seine Rolle als wichtigster Komplize von Luis Posada Carriles verantworten, trotz wiederholter Anzeigen.

In den 90er Jahren widmete er sich erwiesenermaßen dem Drogenschmuggel und Waffengeschäften sowie der Geldfälschung in Guatemala. Er bediente sich der falschen Namen Manuel González, Roberto Solórzano und William González.

Er bereiste dreimal kurz Kuba im April und Mai 1997, um einige Anschläge durchzuführen. Am 12. April 1997 legte er eine 600-Gramm-Bombe voller C4-Sprengstoff, die schweren materiellen Schaden in den Toiletten der Diskothek Aché des Hotels Melía Cohiba anrichtete. Am 30. April 1997 wurde ein Sprengkörper mit 401 Gramm C4 entschärft, welchen der salvadoranische Diversant in einem Blumentopf auf der 15. Etage desselben Hotels in Havanna deponiert hatte. Und am 24. Mai 1997, als Chávez Abarca sich in Mexiko befand, explodierte eine Bombe am Eingang der Büroräume der kubanischen Firma Cubanacán in der mexikanischen Hauptstadt.

Der Präsident Venezuelas erinnerte in seiner Rede daran, dass fünf Jahre vergangen sind, seit die venezolanische Regierung formell Washington ersuchte, Posada Carriles auszuliefern, welcher ein ehemaliger CIA-Agent ist. Dieser 82-jährige Diversant ist verantwortlich u.a. für die Sprengstoffanschläge vom 6. Oktober 1976 gegen den Flug 455 der Fluggesellschaft Cubana de Aviación, wodurch 73 Menschen umgebracht worden waren. Posada Carriles lebt auf freiem Fuß in den USA. Er wurde lediglich für Verstöße gegen die Einwanderungsbestimmungen angeklagt. Auf den Auslieferungsantrag erhielt Venezuela von den USA nicht mal eine Antwort.

Sein Schüler legte die Bombe, die Fabio di Celmo umbrachte

Mit Anleitung von Posada Carriles nahm „der Wanst“ Chávez Abarca 1997 den Söldner Ernesto Cruz León unter Vertrag und beauftragte ihn mit der Durchführung terroristischer Aufträge in Kuba. Er erzählte ihm, dass er selbst dies schon getan hatte. Und er bildete ihn in der Handhabung von Sprengkörpern aus.

So kam es dazu, dass Cruz León zwei Reisen nach Kuba unternahm und dort Bomben in Hotels in Havanna legte. Eine dieser Bomben brachte den jungen italienischen Touristen Fabio di Celmo um. Dies geschah am 4. September 1997 und war der tragischste Moment der verbrecherischen Terrorkampagne von Posada Carriles im Auftrag der Kubanisch-Amerikanischen Nationalstiftung, eines Ablegers der CIA.

(Mit Information von Telesur)

Quelle: http://www.cubadebate.cu/

Details